ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

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Moderator: franko

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DDR.KUMNAKCH
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ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon DDR.KUMNAKCH » So 2. Apr 2017, 18:59

- Für Dauervertretung mit Einführung in den Praxisbetrieb zwecks baldiger Übernahme
(Festsitzende Kieferorthopädie, Implantologie, Prothetik und Konservierend)

- Im schönsten nördlichen Niederösterreich (dort, wo andere Urlaub machen, leben wir)
- Sehr gut gehende Ordination mit großem Patientenkreis
- Alle Kassen
- 3 Behandlungsräume und Nebenräume über 200 m²
- Labor
- 2 Panoramaröntgen mit Fernröntgen und Kleinbildröntgen
- Kauf oder Miete mit flexibler und langfristiger Finanzierungsmöglichkeit
- Separate Wohnung

Ich freue mich auf SIE
Dr. Tawar Kum Nakch
A 3874 LITSCHAU
0043 650 40 50 80 1, dr.kumnakch@gmail.com
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franko
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon franko » Mo 25. Sep 2017, 22:51

Zahnärztin_Zahnarzt_Flyer.pdf
(744.55 KiB) 69-mal heruntergeladen


Für alle Interessenten:
Praxis ist wohl noch zu haben. Daher habe ich auf Wunsch des Verkäufers noch diesen Flyer als PDF hinzugefügt.

Franko
Wir sind zertifiziert nach JAMES DIN und DIN MARTIN. Das muss vorerst ausreichen.

robertmk
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon robertmk » Di 26. Sep 2017, 23:03

Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Kum Nakch,

obwohl ich persönlich schon längst niedergelassen und damit eigentlich nicht an der Übernahme Ihrer Praxis interessiert bin, macht mich Ihre Anzeige neugierig, da Sie einen Praxisnachfolger für einen Standort suchen, der prima vista zumindest nach deutschen Maßstäben - und hier im ZA-Forum sind ja weit überwiegend deutsche Kollegen unterwegs- wenig attraktiv erscheint:

meine kurze Internetrecherche via google hat ergeben, dass Litschau

1. Sehr abgelegen in einem sehr ländlichen Raum direkt an der Grenze zu Tschechien liegt ohne Großstadt in der Nähe.

2. seit dem Ende der k. u. k.-Monarchie kontinuierlich Einwohner verliert und als Stadt nun nurmehr über etwas mehr als 2200 Einwohner verfügt.

3. die Kaufkraft pro Kopf im österreichischen Vergleich gering ist.

Wie hier im ZA-Forum schon oft diskutiert, suchen junge niederlassungswillige ZÄ aber wohl tendenziell eher Praxen in Großstädten bis Metropolen, die mindestens drei BHZ, einer aktuellen technische Ausstattung und hohe Umsätze und Gewinne ausweisen. Anders ausgedrückt: hier in D gibt es (Land-)praxen zur Übernahme mit 300-400K Jahresgewinn, die trotz moderatem Kaufpreis keinen Übernehmer finden und schlussendlich geschlossen werden müssen......

Außerdem fällt mir auf dass

1.Sie ein aus meiner Sicht sehr breites Spektrum vom KFO über allgemeine ZHK bis zur Implantologie anbieten, das so wohl nur wenige übernahmewillige ZÄ beherrschen. Könnte man Ihre Praxis auch ohne KFO und/oder Implantologie führen?

2. Sie in ihrem amsonsten umfangreichen Exposé keine Angabe darüber machen ob Sie eine Kassenzulassung haben oder nicht bzw. ob man diese auch übernehmen kann oder wie leicht man eine bekommen kann. Das soll ja in Östrerreich nicht sooo leicht sein.....

3. Jegliche Angaben über Umsatz und Gewinn fehlen, was zumindest ich als eine zentrale Motivation zur Übernahme schmerzlich vermisse....

4. Sie nichts darüber schreiben, wie sich die sehr nahe Grenze zu Tschechien auf ihren Geschäftsgang auswirkt- kommen Tschechen zu Ihnen oder fahren die Litschauer zum ZA nach Tschechien?

Bitte sehen Sie mir meine -wohl insbesondere für österreichische Verhältnisse- direkte Art nach. Ich möchte Ihnen nur die Fragen aufzeigen, die unbeantwortet dazu führen könnten dass sich potentielle Interessenten mit Ihrer Praxis erst garnicht näher beschäftigen.

Viel Glück für die Praxisnachfolge!

doctormarbuse
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon doctormarbuse » Mi 27. Sep 2017, 00:31

Interessante Punkte!

Als Mega-Pluspunkt für diese Praxis darf man aber nicht vergessen, dass die zahnärztlichen Honorare in Österreich die deutschen bei weitem in den Schatten stellen.

Carabelli
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon Carabelli » Mi 27. Sep 2017, 09:46

Kenne die deutschen Honorare nicht aber kann mir nicht vorstellen das die österreichischen besser sind.

Berner
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon Berner » Mi 27. Sep 2017, 11:13

Das österreichische System ist ganz anders aufgebaut als das deutsche. Die Kassenleistungen sind in Österreich sehr eingeschränkt (wesentlich mehr noch als bei uns!), die Patienten müssen einen Großteil der Behandlung selbst bezahlen. Ein großer Vorteil ist, dass man dort als ZA mit viel weniger Bürokratie und Verwaltungswahnsinn von Kassen- und Behördenseite zu kämpfen hat als hierzulande. Felix Austria! :lol:
Man hat aber dafür auch kein sicheres "Kasseneinkommen" als Standbein, so wie bei uns.

Ich praktiziere jetzt seit über 30 Jahren an der Grenze zu Österreich. Der Patientenfluss zu uns nach Deutschland ist erheblich, andersrum tendiert er gegen Null. Das liegt u.a. auch daran, dass das Behandlungsniveu hier bei uns im Schnitt immer noch höher ist als in Österreich, was mit deren zahnmedizinischer Ausbildung zu tun hat, die nach Änderung des Dentistengesetzes an den Unis erst nach und nach dem aktuellen Stand angepasst wurde. Früher war der Unterschied noch viel größer, und jeder, der es sich leisten konnte, ging zum Zahnarzt über die Grenze nach Deutschland.

Für die Niederlassung in A gibt es ein kompliziertes Punktesystem. Bestimmten Fortbildungen ("Diplome") und der Anzahl der Berufsjahre werden dabei Punkte zugeordnet, wobei deutsche Bewerber wesentlich weniger Punkte bekommen als österreichische. Es ist also, zumindest bei attraktiven Standorten, gar nicht so einfach als (junger) deutscher Zahnarzt in Österreich eine Niederlassungserlaubnis zu bekommen.

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cliff
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon cliff » Mi 27. Sep 2017, 17:36

Gucksdu auch Forum:

audispeed hat geschrieben:Wirf einfach einen Blick ins benachbarte Österreich:

Link nicht mehr aktiv

907.-€ für ein Vollkeramikkrone bei durchschnittlicher Schwierigkeit, abzgl. ca. 300,-€ Lab., sind immer noch gut 600.-€ Honorar.
"§ 5 AHR
Die Österreichische Zahnärztekammer wird im Falle einer Begutachtung der Angemessenheit von Honoraren für durchschnittliche zahnmedizinische Leistungen nachstehende Honorarsätze als angemessen betrachten*.
* Für den Gebrauch der Schlichtungsstelle wird wie bisher nach Maßgabe des konkreten Falles eine 30 %ige Unter- bzw. 30 %ige Überschreitung als angemessen für durchschnittliche Leistungen betrachtet"
Also 780.-€ Honorar für eine durchschnittliche Leistung sind immer noch o.k.! D.h. umgerechnet auf GOZ 2012 bist Du bei Faktor 8,3. Und was im geeinten Europa in unserem Nachbarland usus ist, kann in D doch kein Wucher sein :lol:


Dentalchirurgische Leistungen z.B. sind meines Wissens mehr als doppelt so hoch wie im deutschen, "sicheren" Kassensystem.

Berner
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon Berner » Di 3. Okt 2017, 10:45

cliff hat geschrieben:Dentalchirurgische Leistungen z.B. sind meines Wissens mehr als doppelt so hoch wie im deutschen, "sicheren" Kassensystem.


Mag sein, aber dazu brauchst du ein finanzstarkes Klientel, das willens und fähig ist, diese Preise zu bezahlen. Und der Durchschnitts-Österreicher verdient nicht mehr als der Durchschnitts-Deutsche. :wink:

D.h. als ZA in Österreich ist die Standortfrage noch viel entscheidender als für uns in D. Und wirtschaftliche Krisen wirken sich viel stärker auf die Nachfrage aus als hierzulande.

Meine Kollegen jenseits der Grenze ernähren sich von viel "Gekruschle", worauf ich persönlich keine Lust hätte. Hochwertiger Zahnersatz wird weit seltener hergestellt als bei uns, da eben sehr teuer und für viele Patienten kaum erschwinglich.

Dazu kommt, dass Österreich ein kleines Land ist und die Landesgrenzen von jedem geographischen Punkt aus schnell erreichbar sind. In fast jedem Ort, auch aus den "Großstädten" Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck gibt es mehrmals wöchentlich organisierte Busse (morgens hin, abends zurück), die zu deutschsprachigen Großpraxen z.B. nach Ungarn fahren, wo es eine durchaus hochwertige Versorgung zu Spottpreisen gibt.

Und auch der Grenzverkehr zu uns nach Deutschland ist nicht zu verachten. Ich habe mein gesamtes Arbeitsleben sehr gute Geschäfte mit meinen österreichischen Patienten gemacht.

Ehrlich gesagt, ich möchte nicht tauschen mit den Kollegen "drüben".

mundhandwerk
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon mundhandwerk » Di 3. Okt 2017, 12:40

Berner hat geschrieben:
cliff hat geschrieben:Dentalchirurgische Leistungen z.B. sind meines Wissens mehr als doppelt so hoch wie im deutschen, "sicheren" Kassensystem.


Mag sein, aber dazu brauchst du ein finanzstarkes Klientel, das willens und fähig ist, diese Preise zu bezahlen. Und der Durchschnitts-Österreicher verdient nicht mehr als der Durchschnitts-Deutsche. :wink:

D.h. als ZA in Österreich ist die Standortfrage noch viel entscheidender als für uns in D. Und wirtschaftliche Krisen wirken sich viel stärker auf die Nachfrage aus als hierzulande.

Meine Kollegen jenseits der Grenze ernähren sich von viel "Gekruschle", worauf ich persönlich keine Lust hätte. Hochwertiger Zahnersatz wird weit seltener hergestellt als bei uns, da eben sehr teuer und für viele Patienten kaum erschwinglich.

Dazu kommt, dass Österreich ein kleines Land ist und die Landesgrenzen von jedem geographischen Punkt aus schnell erreichbar sind. In fast jedem Ort, auch aus den "Großstädten" Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck gibt es mehrmals wöchentlich organisierte Busse (morgens hin, abends zurück), die zu deutschsprachigen Großpraxen z.B. nach Ungarn fahren, wo es eine durchaus hochwertige Versorgung zu Spottpreisen gibt.

Und auch der Grenzverkehr zu uns nach Deutschland ist nicht zu verachten. Ich habe mein gesamtes Arbeitsleben sehr gute Geschäfte mit meinen österreichischen Patienten gemacht.

Ehrlich gesagt, ich möchte nicht tauschen mit den Kollegen "drüben".



Interessante Fakten. Danke!

Scheinbar müssen aber die Honorare in Österreich doch höher liegen als die Deutschen. Oder warum sollen die Österreicher sonst nach Deutschland zum Zahnarzt? Ausser dem Grund, das ältere Kollegen in Österreich wohl keine so hochwertige Ausbildung genossen haben - aber dies erübrigt sich ja bei der jüngeren Generation oder dem Fall, dass ein deutscher Kollege sich in Österreich niederlässt.

Und von der Bürokratie ganz zu schweigen. Wenn es weniger Papierkram zu erledigen gibt und vieles Privat abgerechnet wird ergibt sich doch dadurch auch ganz von alleine eine bessere Honorarsituation. Und das die Kollegen in Österreich den gleichen deutschen Kassenpatientenrundlauf mit 60 Patienten pro Tag durchziehen wage ich auch zu bezweifeln.
Gewiss sind die Einkommen unter den deutschen Zahnärzten nicht schlecht, aber was die Kollegen zum Teil gesundheitlich und familiär dafür in kauf nehmen lässt mich schaudern. Da sind doch die Kollegen in Österreich wesentlich entspannter unterwegs. Jedenfalls habe ich diese Erfahrung schon öfter auf Fortbildungen gemacht.
Jedem das Seine, aber deutsche Kassenmedizin habe ich hinter mir und vermisse garnicht`s.

Berner
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon Berner » Di 3. Okt 2017, 15:46

mundhandwerk hat geschrieben:
Scheinbar müssen aber die Honorare in Österreich doch höher liegen als die Deutschen. Oder warum sollen die Österreicher sonst nach Deutschland zum Zahnarzt?


Hauptsächlich,weil die Versorgung hier bei uns immer noch vielfältiger und hochwertiger ist. Was zum einen an der Ausbildung in der Vergangenheit (aber nicht nur) liegt. Wo wegen geringerer Nachfrage nur wenig hochwertiger ZE gemacht wird, ist auch das Niveau der Ausführung in den meisten Fällen nicht besonders hoch - und trotzdem teuer.

Ja, "drüben" zahlen die Leute mehr und Kassenleistungen sind auch im Bereich Kons nur rudimentär. Es muss eigentlich für jede Leistung zugezahlt werden. Das ganze System ist eher privatwirtschaftlich organisiert, was für die Zahnärzte schon allein wegen des fehlenden Bürokratismus genial wäre, wenn die Grenzen nicht so nah wären.


V.a. in Ungarn und auch in Tschechien hat sich in den letzten Jahren geradezu eine Industrie entwickelt, wo Zahnmedizin speziell für Österreicher und Deutsche zu Dumpingpreisen angeboten wird. Und was da gemacht wird, ist nicht unbedingt schlechter als bei uns, das muss man ganz ehrlich sagen. Ich habe selbst vor einigen Jahren mal so eine Praxis in Krumau (Tschechien) besichtigt und war überrascht von der Qualität.

Der Durchschnitts-Österreicher sagt mittlerweile: Den Kleinkram lasse ich vom ZA um die Ecke machen, für die aufwändige Versorgung fahre ich nach Ungarn! :?
Denn da lassen sich bei großen (Implantat)arbeiten locker mal eben 5-stellige Summen einsparen. :shock:

doctormarbuse
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon doctormarbuse » Di 3. Okt 2017, 20:47

Und wie verklagt sich so ein Ungar, wenner mal Mist baut? Man müßte mal wissen, wieviel Gewinn man in Österreich so erzielt (fern von der Grenze). In der Schweiz sind die Gewinne klasse bei sehr ruhiger Behandlungsweise (ich habe ca. 35 Pat./Tag; Schweizer Kollege hat 8 bei mehr Gewinn).

mundhandwerk
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon mundhandwerk » Mi 4. Okt 2017, 06:07

Berner hat geschrieben:Der Durchschnitts-Österreicher sagt mittlerweile: Den Kleinkram lasse ich vom ZA um die Ecke machen, für die aufwändige Versorgung fahre ich nach Ungarn! :?
Denn da lassen sich bei großen (Implantat)arbeiten locker mal eben 5-stellige Summen einsparen. :shock:



Ist doch prima!
Die grosse Prothetik ist sowieso bald out :D Oldschool Zahnmedizin aus den 80er Jahren :lol:
Man sollte bei der Anlage niemals kurzfristig denken. Da bin ich optimistisch das die Zahnmedizin in spätestens 10 Jahren ohne grosse Prothetik auskommt. In 10 Jahren werden auch die Ungarn nicht mehr für ein Appel und ne`n Ei arbeiten. Insgesamt sehen für mich die Zukunftschancen der Praxis in Österreich nicht so schlecht aus.

Selbst wenn der Patient nicht ins Ausland geht, beginnt das Zahnarzthopping mit einer grossen Planung auch in deutschen Praxen bis man beim Billigheimer gelandet ist.
Meine Erfahrung ist, dass genau der Kleinkram (Zahnerhaltung, hochwertige Prophylaxe/PA, Endo, minimalinvasive CAD/CAM Versorgung usw.) auf Dauer sehr lukrativ ist.

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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon mundhandwerk » Mi 4. Okt 2017, 06:22

doctormarbuse hat geschrieben:Und wie verklagt sich so ein Ungar, wenner mal Mist baut? Man müßte mal wissen, wieviel Gewinn man in Österreich so erzielt (fern von der Grenze). In der Schweiz sind die Gewinne klasse bei sehr ruhiger Behandlungsweise (ich habe ca. 35 Pat./Tag; Schweizer Kollege hat 8 bei mehr Gewinn).


Ist doch kein Geheimnis, dass in Deutschland die Arbeitsverdichtung gross geschrieben wird. Sehr wahrscheinlich liegen deutsche Zahnärzte mit durchschnittlich 30-40 Patienten/Tag im europäischen Vergleich an der Spitze. Müssen ja auch den halben Tag bzw. das halbe Jahr für Steuern und Abgaben arbeiten. Das spart sich zum Beispiel der Kollege in Osteuropa komplett. Da wird mindestens die Hälfte schwarz erwirtschaftet und ein paar Peanuts dann zu günstigen Konditionen versteuert. Die Angestellten verdienen wenn überhaupt ein Drittel dessen was sie bei uns erhalten. Depotpreise sind bestimmt auch nur die Hälfte von unseren. Wäre mal eine interessante Kalkulation, wenn man aus den deutschen Zahnarztpreisen die Abgabenlast herausrechnet, könnten wir wahrscheinlich auch ungarische Preise anbieten!?

CHX
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Re: ZAHNÄRZTIN/ZAHNARZT GESUCHT - Ordinationsübergabe

Beitragvon CHX » Mi 4. Okt 2017, 09:28

mundhandwerk hat geschrieben:... deutsche Zahnärzte mit durchschnittlich 30-40 Patienten/Tag ...


:shock:
Wenn ich groß bin, werde ich eine richtige Signatur.


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